Die US-amerikanische Federal Communications Commission (FCC) hat ihre Liste der betroffenen Technologien aktualisiert und um bestimmte im Ausland hergestellte unbemannte Flugsysteme (UAS), allgemein bekannt als Drohnen, sowie deren wesentliche Komponenten erweitert. Diese Maßnahme ist Teil der laufenden Bemühungen, potenziellen nationalen Sicherheitsrisiken im Zusammenhang mit bestimmten ausländischen Technologien zu begegnen.
Gemäß der überarbeiteten Richtlinie erhalten Geräte, die künftig in die Liste der betroffenen Geräte aufgenommen werden, keine FCC-Zulassung mehr. Daher dürfen neu gelistete Geräte nicht in die USA importiert, dort vermarktet oder verkauft werden. Die FCC hat jedoch klargestellt, dass die Aktualisierung keine rückwirkenden Auswirkungen auf Drohnenmodelle oder -komponenten hat, die vor dieser Entscheidung bereits zugelassen waren.
Laut FCC soll die Maßnahme die US-amerikanische Kommunikationsinfrastruktur schützen und gleichzeitig Rechtssicherheit für bereits im Einsatz befindliche Produkte schaffen. Hersteller, Händler und Betreiber werden aufgefordert, die aktualisierte Liste der betroffenen Produkte zu prüfen, um die Einhaltung der neuen Anforderungen sicherzustellen.